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A.1: Tech-Foundation

Kontext und Ziele

Kontakt: Dr. Christian Russ

Die Tech-Foundation liefert die technische Grundlage für die Anwendungsprojekte des Flagship-Projektes. Sie gewährleistet eine durchgehende Datenverfügbarkeit, Datensicherheit und Interoperabilität. Somit unterstützt das Subprojekt A.1 den nahtlosen Datenaustausch zwischen den im Gesamtprojekt eingesetzten Wearables, IoT-Geräten und der Backend-Systemen der Spitäler.

Die Tech-Foundation soll den Anwendungsprojekten der Säulen B, C und D den Zugriff auf Daten ermöglichen. Der Zugriff soll strukturiert und standardisiert über eine einheitliche zentrale Schnittstelle (REST-API) erfolgen, damit sich die AnwendungsentwicklerInnen nicht um die Details der Datenbeschaffung kümmern müssen und sich auf die Darstellung, Erstellung bzw. Mutation von Daten in ihren Applikationen konzentrieren können. Auch sollen damit Synergien erreicht und Redundanzen vermieden werden (der Datenzugriff wird nur einmal implementiert und kann von allen Projekten genutzt werden). Um bestehende Definitionen von Datenmodellen und Taxonomien verwenden zu können, soll die zentrale Schnittstelle auf dem HL7 FHIR-Standard aufgebaut werden, der sich im Gesundheitswesen zunehmender Beliebtheit erfreut.

Geplante Ergebnisse

Die Tech-Foundation bildet die technische Verbindungsebene zwischen dem Gesamtprojekt und den Subprojekt-PartnerInnen, welche die Daten benötigen. A.1 soll die Maximierung des Nutzens für die anderen Subprojekte unterstützen und ermöglichen.

Das Forschungsziel ist die Definition eines pragmatischen, leichtgewichtigen und skalierbaren Daten-Integrationsframework für Spitäler, um innovative Applikationen bei den NutzerInnen zu fördern (Einsatz bei ÄrztInnen, dem Personal und den PatientInnen).

Das Praxisziel ist die Konzeption einer innovativen Architektur, welche die einfache Integration von Daten ermöglicht und gleichzeitig kostengünstig ist. Somit wird die digitale Transformation im Spital unterstützt und ermöglicht langfristige Synergie-Effekte und nachhaltiges wirtschaftliches Potential. 

Beitrag zur Gesamt-Innovation

Die Tech-Foundation bietet einen gemeinsamen, standardisierten Zugriff auf die relevanten Daten sowie ein Identity Management und bildet somit das technische Daten- und Integrations-Rückgrat. Es werden technische Grundfunktionen ermöglicht, welche die anderen Subprojekt-PartnerInnen in ihren Aktivitäten und Innovationen unterstützen. Durch den Einsatz der A.1 Tech-Foundation wird das Gesamtkonzept des Projektes massgeblich unterstützt.

PartnerInnen

Auf einer gefestigten Partnerschaft fusst der Erfolg, daher ist in das Projekt auch eine grosse Anzahl an PartnerInnen miteinbezogen, mit deren Beteiligung der ganzheitliche Erfolg garantiert ist:

Institut für Wirtschaftsinformatik (IWI)

Das ZHAW Institut für Wirtschaftsinformatik (IWI) trägt mit der Projektleitung und dem umfassenden theoretischen und praktischen Wissen dem wissenschaftlichen und organisatorischen Rahmen bei. Das IWI ist für das Anforderungsmanagement und das Architektur-Design sowie für die Orchestrierung der technischen ImplementierungspartnerInnen verantwortlich.

Atos Schweiz AG

Atos Schweiz AG ist einer der führenden europäischen Anbieter mit langjähriger Expertise im Bereich IT-Betrieb, Systemintegration, Sicherheit und dem Einsatz neuer Technologien im Health Bereich. Die Tech-Foundation soll in einer sicheren Cloud demonstriert werden können. Die Firma Atos liefert innerhalb der A.1 Tech-Foundation die passende Infrastruktur.

i-engineers AG

The i-engineers AG sind ein führender Schweizer Anbieter von Datenintegration und Prozessmanagement-Lösungen in der Gesundheitsbrache. Die Health-engine wird als Middleware für die Zusammenführung der Daten aus den Spitalssystemen zuständig (z. B. KIS, PDMS) eingesetzt und bildet die zentrale Stelle für Datenaustausch.

Leitwert AG

Leitwert ist ein KMU mit Wurzeln an der ETH. Wir sind spezialisiert auf die Entwicklung von Software für medizinische Wearables und deren Integration in klinische Forschungs- und Versorgungsprozess zur kontinuierlichen Messung von Gesundheitsdaten. Unsere Device Hub Plattform ist optimiert für Organisationen, welche sowohl stationär als auch ambulant Wearables diverser Hersteller einsetzen und über eine einzige Schnittstelle verwalten und monitorieren möchten. Die Daten verbleiben dabei immer auf den Systemen und unter voller Kontrolle unserer Kunden. Unser Gateway ermöglicht eine vollständige Automatisierung der Datensynchronisation zwischen Wearables und dem Device Hub, ohne dass PatientInnen ein Mobiltelefon bedienen oder sich registrieren müssen. Dies erlaubt den Einsatz im stationären Spitalbetrieb und reduziert das Eingreiffen in den Alltag von Patienten zuhause. Der Device Hub kann alleinstehend oder in Kombination mit klinischen Informationssystemen und Analysediensten betrieben werden.

Kontakt

Dr. Christian Russ

Institut für Wirtschaftsinformatik
ZHAW School of Management and Law
8400 Winterthur

+41 (0)58 934 46 11

christian.russ(at)zhaw.ch 

www.zhaw.ch/de/sml/institute-zentren/iwi/